Aktuelles

          • Grundschüler pflanzen „Baum des Jahres“

          • Astrid Brandtjen vom Hegering Selsingen erfreut Kinder mit „Echter Mehlbeere“

            Der kleine Schulwald an der Selsinger Grundschule wächst weiter. Denn wie in jedem Jahr spendiert der Hegering Selsingen der Bildungsstätte einen „Baum des Jahres“. Dieses Mal dreht sich dabei alles um die „Echte Mehlbeere“.


            Wenn Astrid Brandtjen vom Hegering Selsingen auf dem Areal der Grundschule in Selsingen auftaucht, dann gibt es für die Mädchen und Jungen einmal im Jahr einen speziellen Grund zur Freude. Denn es gibt Zuwachs für den kleinen Schulwald, der aus lauter „Bäumen des Jahres“ besteht.


            Seit 2008 nämlich erscheint Astrid Brandtjen regelmäßig mit dem jeweiligen „Baum des Jahres“, um ihn mit Hilfe von Schülern in die Erde zu bringen. Dank des Hegerings Selsingen in der Jägerschaft Bremervörde ist das möglich. Dieses Mal brachte sie die „Echte Mehlbeere“ mit. „Den Baum gibt es in Norddeutschland eigentlich gar nicht“, berichtet sie, denn er möge andere Bodenverhältnisse. Ob die Mehlbeere in Selsingen anwächst, werde sich zeigen. Sie bereichert jetzt auf jeden Fall das Schulwäldchen.


            Der Titel „Baum des Jahres“ wird seit 1989 vergeben. Mit der Aktion soll über Besonderheiten der jeweiligen Bäume aufgeklärt werden. Bei der „Echten Mehlbeere“ sei zu erwarten, dass sie auch mit zunehmenden Trockenperioden gut zurechtkommen werde, begründete die „Baum des Jahres“-Stiftung die Entscheidung. Der Selsinger Grundschulrektor Helmut Winkelmann bedankte sich beim Hegering für die Spende.

          • Freude über Ehrung als „Laufbegeisterte Schule“

          • 3. Platz im Land: Grundschule Selsingen erhält Plakette der AOK - 300 Kinder bei Wettbewerb dabei

            Der Sport spielt seit vielen Jahren eine große Rolle in der Grundschule Selsingen. Jetzt darf sie sich „Laufbegeisterte Schule“ nennen. Im niedersächsischen AOKLaufabzeichenwettbewerb errangen die Erst- bis Viertklässler einen großen Erfolg.

            Darauf darf die Grundschule Selsingen stolz sein: Sie ist „Laufbegeisterte Schule“. Das hat sie dem Erfolg im niedersächsischen AOK-Laufabzeichenwettbewerb zu verdanken. Die rund 300 Erst- bis Viertklässler holten den 3. Platz unter 82 teilnehmenden Grundschulen ab 150 Schülern.

            Die Grundschule Selsingen ist die einzige aus dem Landkreis Rotenburg, die sich in dieser Kategorie an dem Wettbewerb beteiligte. Dass es nicht mehr sind, kritisiert der 1. Vorsitzende des Kreisleichtathletik-Verbandes Rotenburg, Theo Maxin. Zugleich freut er sich mit den Selsingern über ihren Erfolg.

            So überreichte er Rektor Helmut Winkelmann und dem Sportpädagogen Stefan Bonkowski sowie stellvertretend für die ganze Schule der Klasse 4b eine Plakette, auf dem der Erfolg dokumentiert ist, so- wie den Gutschein eines Sportartikelherstellers über 150 Euro.

            Im Laufabzeichenwettbewerb lautete das Ziel, möglichst viele Kinder Schüler 60 Minuten laufen zu lassen. „Der Wettbewerb bietet eine tolle Möglichkeit, Freude am ausdauernden Laufen zu entwickeln und gleichzeitig gesundheitsbewusste und altersgerechte Lauf- und Bewegungserfahrung zu sammeln“, so der niedersächsische Leichtathletikverband.

            „Ich bin froh über den Breitensport-Charakter, so dass alle mitmachen können“, bilanziert Rektor Helmut Winkelmann.

          • Mutmacher für Mobbing-Opfer

          • Gewaltpräventives Theaterprojekt zeigt Selsinger Grund- und Oberschülern Lösungswege auf

            Sabrina leidet, zieht sich zurück, von Alpträumen geplagt. Das Mobbing von Mitschülern macht sie fertig. Doch es gibt Wege, um aus dieser Lage herauszufinden. Das verdeutlicht ein Mut machendes Theaterprojekt vor Selsinger Grund- und Oberschülern.

            Erschreckend realitätsnah, enorm berührend und am Ende vor allem hilfreich: Das Stück „Raus bist Du!“ lässt niemanden kalt bei den Vorführungen in der Aula der Grundschule Selsingen. Zu intensiv ist das Geschehen auf der Bühne, zu überzeugend schlüpfen die drei Darsteller vom Theater Eukitea in verschiedene Rollen. Mobbing steht im Blickpunkt. Und das ist kein Fremdwort in der Grund- und in der Oberschule.

            Hautnah sehen die Schüler im Publikum, wie Schülerin Sabrina (Homa Faghiri) auf der Bühne wochenlang Mobbing ausgesetzt ist. Besonders Klassenkameradin Daniela (Ruth Weyand) macht ihr das Leben zur Hölle, andere beteiligen sich, grenzen Sabrina aus, machen sich über sie lustig, laden sie nicht zu einem Geburtstag ein. Selbst ihr Freund Johannes (Christian Rodenberg) kapituliert: „Was soll ich denn machen, allein gegen die ganze Klasse?“ Das trifft Sabrina fast noch härter. Selbst zu Hause wird sie von Alpträumen heimgesucht. Ihr geht es zunehmend schlechter, sie geht nur noch widerwillig zur Schule. Erst als sie sich ihrer Mutter anvertraut und, so schwierig es auch scheint, ihrem Klassenlehrer die Lage schildert, öffnen sich Lösungswege. Indem Erwachsene nicht wegschauen, sondern handeln. Und zwar gemeinsam mit Opfern, Tätern, Mitläufern, Beobachtern.

            „Was würdet ihr tun, damit es Sabrina besser geht?“, fragen die Darsteller in die Runde der Selsinger Fünft- und Sechstklässler, die diese zweite Aufführung sehen. „Zum Sozialpädagogen gehen“, lautet eine Antwort. „Freundlich sein, sie unterstützen und ihr Mut machen“, lauten andere. Miteinander sprechen. Ohne Schuldzuweisungen. So gelingt in dem Bühnenstück ein glückliches Ende, an dem Sabrina wieder lacht und zurück in der Gemeinschaft ist.